Sonnenschutz für den Trainingsraum

Als Judoka hat man beim Training oder Wettkämpfen nicht immer nur mit harten Gegnern zu kämpfen, sondern oftmals auch unter schwierigen Klimabedingungen: im Winter ist es in vielen Sporthallen eisig kalt, im Sommer dagegen völlig überhitzt. Woran dies im Einzelnen liegt – ob an den Sparmaßnahmen der Betreiber oder Vereine oder an fehlenden technischen Voraussetzungen – sei hier dahingestellt. Jeder wird dafür eine Entschuldigung oder Gründe haben oder damit argumentieren, dass man als Judo-Kämpfer auch lernen muss, mit den extremsten klimatischen Bedingungen fertig zu werden.
Das mag so sein, doch gerade Anfänger könnten so leicht kalte Füße bekommen (nicht nur im übertragenen Sinne). Denn bei einem Training oder Wettkampf befinden sich bekanntlich meist nur 2 Judokas auf der Matte. Die anderen sitzen drum herum, schauen zu und warten auf ihren Einsatz. In einer unbeheizten Sporthalle im Winter nützt dann auch die beste Erwärmung nichts. So können kalte und zugige Trainingsräume nicht nur unbehaglich, sondern auch gefährlich sein, denn kalte Muskeln können schnell verletzt werden.
Ebenso ungünstig sind zu warme Übungsräume, ganz gleich ob zuhause oder im Fitnessstudio. Wenn man schon vor dem Training oder Wettkampf beginnt zu schwitzen, ist dies sicherlich nicht im Sinne der Erfinder. Für ein effektives Training braucht man vor allem frische Luft und einen kühlen Kopf. Deshalb sind moderne Sporthallen oder Judoclubs entweder ausreichend klimatisiert oder man sorgt für den nötigen Sonnenschutz mit einer Jalousie an den Fenstern. Dies ist besonders wichtig, wenn große Fensterfronten nach Süden ausgerichtet sind oder große Dachflächen verglast sind. Ohne einen variablen Sonnenschutz verwandelt sich hier der Trainingsraum schnell in ein Gewächshaus.
Im Winter kann man an sonnigen Tagen durchaus von großen Glasflächen profitieren, doch im Sommer ist es besser, diese mit einem Plissee oder anderen flexiblen Sonnenschützern zu verdecken.

Außerdem können diese textilen Fensterbehänge auch bedruckt werden, z. B. mit dem Logo des Vereins oder des Fitnessstudios. So schafft man neben dem Sicht- und Sonnenschutz gleich noch eine auffällige Werbung. Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für Judokas, Karatekas oder andere verwandte Sportarten, sondern für alle Vereine, die in Hallen trainieren.